VERA NEMIVORA

Die in Sofia geborene Opernregisseurin lebt seit 1982 in Deutschland. Sie studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, assistierte bei Ruth Berghaus und war Meisterschülerin von Peter Konwitschny. Seit 1998 ist sie international tätig. Zu ihren wichtigsten Inszenierungen zählt Der Ring des Nibelungen an der Oper Frankfurt (2010 bis 2012). Jüngste Regiearbeiten umfassen u. a. am Theater Erfurt Die Meistersinger von Nürnberg (2016), am Theater Basel Peter Ruzickas Hölderlin (2015) und an der Deutschen Oper Berlin Meyerbeers L’Africaine/Vasco da Gama (2015).

2020 inszeniert sie im Rahmen der Salzburger Festspiel "Don Carlos".

 

 

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Ihre Regiearbeiten führten Vera Nemirova u.a. zu den Salzburger Fest- spielen (Bergs Lulu 2010), an die Staatsoper Berlin (Traettas Antigona 2011), an die Wiener Staatsoper (Tschaikowskijs Pique Dame und Verdis Macbeth) sowie an die Oper Frankfurt, wo sie zwischen 2010 und 2012 Wagners Ring-Tetralogie in Szene setzte. Im Verdi-Wagner-Jahr 2013 folgten Tristan und Isolde an der Oper Bonn, beim Enescu-Festival in Bukarest Verdis Otello sowie in Basel Wagners Lohengrin. Ihre Inszenierung der Oper Katerina Ismaylowa von Dmitri Schostakowitsch bei den März-Musiktagen Ruse wurde zur Inszenierung des Jahres 2015 gekürt und mit dem wichtigsten Klassikpreis Bulgariens, der Crystal Lyra, ausgezeichnet.